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Reiseberichte
Niederlande/Ostfriesland: 01.07. - 14.07.2018
Die Anspannung der vergangenen Wochen war einfach zu groß und so konnte ich mich überhaupt nicht richtig auf meine bevorstehende Radtour freuen. Die Familie, das Wetter und überhaupt, wohin... Immer- hin habe ich mich mit 11 Tagen wieder ganz gut aus der Affäre gezogen. Auch wenn Eileen um jeden Tag trauerte, das Motto lautet: einmal nachgegeben, immer nachgegeben. Das Wetter sollte im Juli doch in Mitteleuropa recht gut sein, aber beim derzeitigen Klima ist leider alles möglich. So plante ich wieder drei Touren parallel, die Mosel-Saar-Eifel-Route sollte es werden, jedoch kündigten sich heftige Unwetter an und so entschied ich mich zwei Tage vor Beginn der Tour für die zweite Wahl: Start in Norddeutschland, entlang der westfriesischen Küste und des Ijsselmeeres zurück nach Norddeutschland. Und nun, wo ich auf dem Sattel sitze, ist die Anspannung wie weggeflogen. Das Wetter ist super und ich konnte auch für den Beginn der Tour keinen besseren Startpunkt wählen. Das Fehntjer Tief bei Timmel scheint mir darüber hinaus auch ein ideales Revier für eine bevorstehende Kanutour zu sein.

Sonntag, 01.07.2018, Emmerich am Rhein - Rheden, 44 km
Viele kleine Bahnhöfe besitzen keinen Aufzug, nein noch nicht einmal eine Möglichkeit, ein Fahrrad neben den Treppenstufen hinauf oder hinab zu rollen. Zu dieser Gattung gehört auch der Bahnhof in Emmerich. So bleibt es mir nicht erspart, das vollbepackte Rad vom Bahnsteig auf den Stufen hinabzurollen und am anderen Ende zum Ausgang wieder hinaufzurollen. Was machen nur Menschen mit Behinderung oder ähnlichem? Ab Emmerich Bahnhof sind es nur wenige Meter bis zur Flaniermeile entlang des Rheins. Der Radweg führt mich durch eine naturbelassene Landschaft hinter dem Damm in die hinein.

Kurz hinter der niederländischen Grenze bei Pannerden

Ich durchquere eine Seenlandschaft. Das Wasser schimmert tiefblau, passend zum wolkenlosen Himmel und bis Arnheim habe ich fast ausschließlich Rückenwind. Das sollte sich aber ändern. Ab Arnheim begleitet mich ein scharfer Wind und zwar direkt von vorne. Immerhin sind die Radwege sehr gut ausgebaut. Die letzten 15 km begleitet mich linkerhand die Ijssel. Rheden liegt am Rande einer Seenlandschaft. Rund um das Meer haben sich Campingplätze und diverse kleine Yachthäfen angesiedelt. Trotz des sonntäglichen Trubels ist es angenehm ruhig.Das Aufbauen des Zeltes erweist sich bei diesem Wind, es ist schon fast stürmisch, als anspruchsvolle Aufgabe. Hilfe von einem Nachbarn schlage ich galant aus. Soweit kommt’s noch… Trotz des kühlen Windes scheint die Sonne erbarmungslos und ich bin froh, dass ich im Lebensmittelgeschäft des Campingplatzes einige Getränke bekomme. Zum späteren Abend sind die Temperaturen endlich etwas gesunken und ich kann meinen Kocher anschmeißen, natürlich im Vorzelt, denn bei diesem Wind würde jede Flamme sofort ausgehen. Bei Wind und Sturm kann ich besonders gut schlafen. Da der Tag recht anstrengend war, liege ich früh im Schlafsack und schlafe direkt ein.

Zeltplatz in Rheden

Montag, 02.07.2018, Rheden – Zeewolde, 67 km
Der Wind ist nicht weniger geworden. Somit wird mir bei diesem wiederum wolkenlosen Tag nicht ganz so heiß. Eine Fahrradfähre bringt mich über die Ijssel nach Rheden. Im Zickzackkurs muss ich mir die Knotenpunkte auf der Strecke suchen, welche in der Landkarte nicht eingezeichnet sind. Es folgen einige Kilometer immer auf einem befestigten Weg durch einen Wald. Es geht leicht bergauf, bis ich auf ca. 94 Meter eine Hochebene erreiche. Diese wird gerne von Radfahrern und Wandersleuten genutzt. Ich befinde mich mitten im Nationalpark "De Hoge Veluwe".

Radwegüberfahrt vom Zeltplatz nach Rheden

Die Landschaft wird karg, sehr sandig und der Bewuchs ist sehr flach. Es gibt nur noch Sträucher. Und jetzt kommt’s ganz dicke: aus der gepflasterten Piste wird eine Sandpiste, damit auch die Panzer ihren Spass haben. Wohlgemerkt; diese Strecke ist als Radweg ausgeschildert. Ich bin stinksauer, denn ich muss mein vollbepacktes Bike die kommenden 2 Kilometer schieben. Zum Glück führt dieser Teil des Weges wieder durch bewaldetes Gebiet, den jetzt zum Nachmittag knallt die Sonne erbarmungslos und auch der Wind wird durch den Wald abgehalten.

Radweg im Nationalpark "De Hoge Veluwe" zwischen Rheden und Zeewolde

Mit der Radfähre überquere ich schließlich das Wolderwijd. Der Campingplatz befindet sich außerhalb von Zeewolde. Zeewolde selber macht den Eindruck, als hätte man dieses Städchen künstlich aufgebaut. Ein riesiger Yachthafen, diverse Freizeitmöglichkeiten und ein Stadtzentrum, in welchem man vom Bäcker über den Schnellimbiss bis hin zum riesigen Supermarkt alles bekommt. Die Übernachtung auf dem Campingplatz ist recht teuer, zumal der Platz zu dieser Jahreszeit noch nichts zu bieten hat.

Dienstag,03.07.2018, Zeewolde - Monnickendam, 76 km
Ich bin wieder früh unterwegs. Die ersten 25 Kilometer fahre ich im Eiltempo mit Rückenwind entlang des Eemmermeers und Gooimeers nach Almere. Doch in Almere muss ich die Uferseite wechseln und damit auch die Windrichtung. Welch eine Überaschung. Der Wind kommt wieder von vorne. Über Muiderberg und Muider gelange ich langsam in das Amsterdamer Einzugsgebiet. Zum Glück kratze ich nur am Einzugsgebiet und verlasse diese auch schnell wieder.

Romantischer Blick auf die Zugbrücke vor Muiden

In Durgerdam, einem schicken Örtchen am Ijsselmeer lege ich auf dem Campingplatz eine Pause ein. Eine Pommes und eine Cola wecken neue Kräfte in mir. Und so folge ich weiter dem Radweg, bis ich die heutige Etappe auf dem Campingplatz des Yachthafens von Monnickendam beende.

Eine Planänderung steht auch an, denn ich habe beschlossen, noch eine weitere Etappe zu fahren und dafür einen Tag länger Pause auf der Insel Texel zu machen.

Monnickendam

Mittwoch,04.07.2018, Monnickendam – Den Hoorn (Texel), 90 km
Auf dem LF21 fahre ich nach Volendam und verfahre mich in Edam, da die Knotenpunkte leider nicht alle zu finden sind. Schließlich fahre ich über die Knotenpunkte 11 und 31 nach Averhorn (35) weiter nach Anna Paulnova. Die Landschaft ist hier geprägt von der Landwirtschaft. Die Strassen sind allerdings nicht immer gut zu befahren. Teilweise muss ich mehrere Kilometer auf Schotterpisten zurücklegen. Der heutige Gegenwind gibt sein Bestes und so komme ich ziehmlich ausgelaugt in Den Helder an. Wenn auch der Fährhafen nicht speziell ausgeschildert ist, so kann man ihn trotzdem nicht verfehlen. Mit 5.50 Euro pro Person und Rad ist die Hin- und Rückfahrt extrem preiswert.

Impressionen von Unterwegs

Strandabschnitt bei Den Hoorn

Ich steuere den ersten Campingplatz der Insel an. Texelcamping Loodsmansduin liegt etwas außerhalb von Den Horn und gleich bei der Reception erfahre ich, warum dei Überfahrt so preiswert ist. Während ich üblicherweise auf einem niederländischen Campingplatz um die 12,00 Euro zahle, liege ich hier bei 32,00 Euro, bin also für die drei Übernachtungen fast 100 Euro los. Dafür bekomme ich einen hübschen, zwar sonnigen aber ruhigen Platz in den Dünen. Zu dieser Zeit ist auf dem Platz außerdem noch nicht viel los was sich aber ab der darauf folgenden Woche ändern wird. Die Verpflegung, die Snacks und der Brötchenservice auf dem Platz sind gut und so brauche ich nicht noch zum entfernten Sparmarkt in Den Hoorn zu fahren.

Donnerstag, 05.07.2018, große Texelrundfahrt
Heute fahre ich an die Nordspitze der Insel, wo sich auch der Leuchtturm befindet. Der Himmel ist anfangs bedeckt. So komme ich gut voran. Nach wenigen Kilometern erreiche ich den Badeort De Koog. Entlang der Hauptstrasse reihen sich Kitschläden, Bistros und Restaurants aneinander. Außerhalb befindet sich dann auch ein Lidl. Hier kann ich mich mit Proviant und Getränken für den Rest des Tages eindecken.Je weiter ich in den nördlichen Bereich der Insel vordringe, desto karger wird die Vegetation. Die Fahrradtouristen werden auch weniger und Autos begegnen mir überhaupt nicht mehr. Erst am Leuchtturm, einem der Ausflugziele, wird es wieder hektischer. Noch vor wenigen Jahren hätte ich der Versuchung nicht widerstehen können, den Leuchtturm zu besteigen. So ändern sich die Zeiten und Interressen.

Leuchttum auf "Eierland"

Von der nördlichen Spitze der Insel sehe ich die weit ins Meer hinausreichende Sandbank der Insel Vlieland. Ich setze meine Rundfahrt durch den nördlichen Teil der Insel fort und gelange nach wenigen Kilometern nach De Cooksdorp. Auch hier reihen sich Restaurants und Kaffees aneinander und einige schöne Vergärten. Die Rückfahrt führt mich wieder nach De Koog. Bevor ich nach Den Hoorn fahre, mache ich vorher noch einen Abstecher zum Strand. Im Sparmarkt von Den Hoorn kaufe ich noch schnell ein: Erbsehnsuppe mit Speck und Würstchen selbstgemacht und ein Getränkevorrat für die kommenden Tage.

Vorzeigevorgarten in De Cooksdorp

Freitag, 06.07.2018, kleine Texelrundfahrt
Den Burgh ist der Hauptort der Insel. Viele kleine Gassen durchziehen den Ort. Wers es liebt: jede Menge Kitchiges als auch interessantes finde ich hier. Es ist zudem rappelvoll mit Touristen und ich bin froh, in einem der vielen Kaffees noch einen Terasensitzplatz zu bekommen. So hält es mich auch nicht all zu lange hier. Ich fahre weiter nach Oudeschild, dem schönsten Ort der Insel; nur dass ich das jetzt eigentlich noch gar nicht weiß. Das Örtchen besitze einen schmucken Hafen. Die hier ansässigen Fischerboote versorgen die Insel mit Fisch. Im zweiten Teil des Hafens liegen einige Ausflugsschiffe. Rund um den Hafen haben sich Markt- und Souvenierstände positioniert, und natürlich diverse Fischrestaurants.Ich begebe mich auf das letzte Teilstück meiner Rundtour, zum Fährterminal. Nun noch einmal 6 Kilometer und ich bin wieder beim Campingplatz. Ein letzte Abstecher zum Supermarkt, um Proviant für die morgige Etappe zu ordern.

Hafen von Oudeschild

Camingplatz Loodsmansduin

Samstag, 07.07.2018, Den Hoorn - Harlingen, 69 km
Heute ist frühes Aufstehen angesagt, denn ich muß die Fähre um 9.30 Uhr erreichen. Mit Wehmut verlasse ich die Insel, ich wäre gerne noch einen Tag geblieben. Das geschäftige Den Helder lasse ich schnell hinter mir. Ich passiere das Amstelmeer und gelange auf dem Radweg unterhalb des Deiches nach Den Oever. Direkt am Hafen befindet sich ein Snackstand mit wunderschönem Blick auf den hafen und die vielen bunten Fischerboote. Ich stäreke mich noch einmal mit einer Portion Kibbeling, bevor ich auf dem LF10 das härteste Teilstück meiner Radtour in Angriff nehmen darf: 31 Kilometer auf dem Abschlussdeich, welcher das Ijsselmeer von dere Nordsee trennt, immer nur geradeaus.

Blick auf Den Oever

Zum Glück in diesem Jahr ohne Gegenwind. Unspektakulär erreiche ich Harlingen, mein Etappenziel - nun schon zum dritten Mal. Ich kenne mich schon ganz gut aus. Ein Einkaufsbummel bei ALDI, eine kleine Rundfahrt durch die Stadt und eine letzte Pause am Strand und ein letzter Blick auf den Sonnenuntergang. Der Tag ist heute sehr schnell vorbeigegangen.

Harlingen

Sonntag, 08.07.2018, Harlingen - Lauweroog, 68 km
Über die Knotenpunkte 54, 43, 11 und 20 fahre ich dicht hinter dem Deich entlang und erreiche Holward, von wo aus die Fähren nach Ameland übersetzen. Weiterhin dem Radweg hinter dem Deich folgend erreiche ich schließlich Lowersoog. Der kleine Ort befindet sich am Louwersmeer. Ein Damm trennt das kleine Binnenmeer von der Nordsee. Viele Freizeit- und vor allem Wassersportarten sind hier möglich. Ein grosser Yachthafen liegt gleich hinter dem Deich, auf der anderen Seite zum Meer hin liegt der grosse Fischereihafen und der Fähranleger von und nach Schirmonikoog. Entlang der langen Hafenpromenade befindet sich ein Fischlokal neben dem anderen. Und gerade heute am Sonntag bei gutem Wetter tobt hier der Bär. Ich finde gant am Ende noch ein kleines Lokal wo etwas weniger los ist. Eine grosse Portion Kibbeling macht mich restlos satt.

Das müsste Wierum sein...

Montag, 09.07.2018, Lauwersoog - Termuntessijl, 75 km
Ich verzichte auf den geplanten freien Tag in Lowersoog zu Gunsten eines weiteren frwein Tages in Norddeich. Das Wetter ist nicht gut, die Wolken hängen ganz tief und es ist kalt; somit ein optimaler Tag um Rad zu fahren. Natürlich ist es wieder windig und der Wind kommt wie immer von vorne.Trotzdem erreiche ich recht schnell Appingedam. Ich bin zu schnell und so fahre ich weiter. Der nächste Zeltplatz liegt in Termuntersijl. Einer der schlechteren Plätze, aber strategig gut gelegen. Das Wetter wird immer schlechter und es wird nicht mehr lange dauern, bis es zu regnen beginnt.Das Zelt bekomme ich in einem windstillen Winkelschen zwischen zwei Mobilheimen wenigstens noch im trockenen aufgebaut. Am Hafen haben sich zwei kleinere Lokale angesiedelt. Hier gönne ich mir, bei immer noch trockenem Wetter, ein Schollenfilet mit Pommes und Salat. Ein üppiger Teller, der satt macht. Nun setzt auch so langsam der Regen ein. Der kräftige Wind peitscht die wenigen Topfen so sehr, dass man meint, es regne in strömen. Für mich die Möglichkeit, früh schlafen zu gehen und noch früher wieder aufzubrechen.

Kurz vor Appingedam

Dienstag, 10.07.2018, Termuntessijl - Grosses Meer, 50 km
Der Brötchenservice sowie das komplette Frühstück fallen aus. Es hat die ganze Nacht durchgeregnt und ich möchte mich jetzt nicht mit Nebensächlichkeiten aufhalten. Wenigstens steht der Wind gut und so fliege ich quasi um den Dollart herum. Lediglich die letzten 10 Kilometer bis Petkum kommt der Wind wieder ordentlich von vorne. Dafür klart der Himmel langsam auf und die Sonne sticht durch. Die Fähre bringt mich schnell über die Ems von Petkum nach Diezum. Nach einem Frühstück gegen 12.00 Uhr nehme ich die zweite Hälfte der Etappe in Angriff. Ostfriesland: ich komme... Auf dem Campinplatz beim "Grossen Meer" angekommen, erwartet mich ein ganz besonderer Spass.

Nahe Forlitz-Blaukirchen

Während das Zelt in der Sonne von innen und außen trocknet, mache ich in der Surfschule eine Probestunde auf einem Stand Up Paddel Bord. Gar nicht so einfach. Zuerst eine kleine Einweisung an Land, dann geht's auch schon auf's Wasser. Erst im Knieen, dann im aufrechten Hocken und schließlich im Stehen. Juchhuu, nach 45 Minuten kann ich es!
Viel Platz ist auf der grossen Campingwiese. Windgeschützt und am nächsten Morgen im Schatten, so dass ich entspannt frühstücken kann. Ganz viel Landschaft hat die Gegend um das Grosse Meer zu bieten. Postkartenmotive von Kanälen, an deren Ufer sich romantische Häuser mit kleinen Bootsanlegern befinden.

Zufahrt zum "Grossen Meer"

Mittwoch, 11.07.2018, Grosses Meer - Norddeich, 26 km
Der Tag beginnt entspannt. Es sind nur wenige Kilometer bis Norddeich und so lasse ich es ruhig angehen. Jedoch machen mir einige dunkle Wolken sorgen Und so beeile ich mich schließlich doch mit dem Abbau. Keine Sekunde zu früh, denn ich schaffe es gerade noch mich bei der Rezeption unterzustellen als es loschüttet. Nur ein, zwei Minuten - aber alles ist nass.

Georgsheil und Marienhafe sind die größeren Orte, welche ich bis Norden durchquere. In der Nordener Fußgängezone genemige ich mir bei Lorenzbäcker Viktor Bur einen leckeren Filterkaffee, bevor es nach Norddeich auf den Campingplatz geht. Überraschung: die Zeltwiese ist bereits jetzt rappelvoll. Und nun komme ich auch noch, geschweige denn den vielen anderen, die noch nach mir eintreffen! Es sind viele Jugendliche, fast nur Biker. Und in NRW beginnen an diesem Wochenende die Sommerferien.

Radlerwiese auf dem Campingplatz in Norddeich

Der Nachmittag gehört jedenfalls noch mir. Ein langer Spaziergang entlang des Strandes bishin zum Hafen, hier und dort einen Kaffee und so nebenbei noch das eine oder andere Fischbrötchen. Gekocht wird jedoch am Zelt. Und die Nacht ist ruhiger wie gedacht, denn die vielen Camper halten sich erstaunlicherweise alle an die Platzruhe.

Impreseionen vom Wattenmeer

Donnerstag, 12.07. bis Samstag 14.07.2018
Es gibt nicht viel über die letzten Tage zu berichten. Ein kleiner Stadtbummel in Norden, eine verschrumpelte Currywurst mit wenig Pommes als Abendessen im Haus des Gastes. Auch ja: nachdem ich seit 1997 nun gefühlte 200 mal in Ostfriesland war, habe ich es geschafft, zum ersten mal Aurich zu besuchen. Mit der Kurkarte kostet mich die Busfahrt nach Aurich und zurück gerade mal 2 Euro. Eine gemütliche, lebhafte kleine Innenstadt mit vielen Geschäften und Cafes erwartet mich. Alles sehr entspannt. Und so entspannt fahre ich mit dem Bus wieder zurück.

Am Samstag geht es schließlich gegen 9.50 Uhr mit dem IC ab Mole Norddeich zurück nach Opladen. Diese Mal schaffe ich es in Düsseldorf sogar, das Rad in den kleinen Aufzug zu bekommen


Weitere Infos zur Tour:

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