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Reiseberichte
West Frankreich: Pointe de Grave - La Coubre - Saint-Georges - Pointe de Grave [50 km]
Ich lasse mein Auto auf einem der zahlreichen Parkplätze beim Fährhafen Pointe de Grave stehen. In der Vor- und Nachsaison sollte es keine Probleme geben, einen Parkplatz zu finden. Für ca. 12 Euro zahle ich für das Retour-Ticket. In Royan angekommen, muss ich leider erst einmal meiner Nase vertrauen, um den richtigen Radweg zu finden. Glücklicherweise führen viele kleine Strassen in Nordwestlicher Richtung an der Küste entlang und so komme ich nach wenigen Kilometern schließlich kurz vor Pontaillac auf den Radweg. Das westliche Charente-Maritime bietet ein hervorragendes Netz an Fahrradwegen an. So führt der Radweg zwischen Royan und St. Palais noch teilweise an der Küstenstrasse entlang, entfernt sich dann hinter dem Leuchtturm von der Strasse. Entlang der Promenade de la Corniche wechseln sich immer wieder kleine Buchten und eine schroffe Felsküste ab. Man radelt die kommenden 15 km durch ein Dünen- und Waldgebiet.

La Palmyre

Hier werden die Sandbuchten wieder größer. In La Palmyre, einem riesigen Badeort, folgt man dem Radweg für einige 100 m direkt entlang der Küste, um dann wieder zwischen Wald und Dünen zur Pointe de la Coubre zu gelangen. La Palmyre ist einer der vielen mondänen, in der Vorsaison eher gemütlichen Badeorte in dieser Küsteregion. Kleine Badebuchten und eine Souveniermeile auf beiden Seiten der Durchgangsstrass prägen das Stadtbild. Bars und Restaurants findet man in regelmäßigen Abständen, so kann man sich während der Tour bequem erholen. Die länge dieser Strecke beträgt ca. 20 km. Sollte man die Absicht haben, weiter in Richtung Ile d'Oleron zu radeln, muss man sich in La Palmyre hierzu entscheiden um sicher auf dem entsprechenden Radweg weiter fahren zu können. Meine Etappe endet beim Phare de la Coubre um diesem und der weit reichenden Landzunge einen Besuch abzustatten. Nach einer kleinen Pause in einer Campinglatz-Bar nahe des Leuchtturms mache ich mich auf den Rückweg m auch noch ab Royan einige Km in die entgegengesetzte Richtung zu fahren.

Fischerhäuser am Girondeufer

Mein Ziel ist die Pointe de Vallières bei dem kleinen Ort St-Georges-de-Didonne. Hoch über dem kleinen Fischerhafen tront der Leuchtturm. Saint-Georges-de-Didonne besticht durch seinen kleinen Fischerhafen, der geschützt in einer kleinen Bucht auf der anderen Seite des Leuchtturms liegt. Der Ort befindet sich noch im Mündungsarm der Gironde. und man kann ihn von Royan bequem mit dem Rad erreichen. Kilometerweit fährt man in Royan entlang der Strandpromenade. Am Ende der Promenade folgt man der Hauptstrasse. Diese führt stadtauswärts ein wenig bergauf. Bereits an der ersten Kreuzung biegt man rechts ab und folgt den Strassenverlauf. So gelangt man direkt zum Leuchtturm. Ab dem kleinen Parkplatz kann man entlang der wunderschönen Steilküste auf einem kleinen Pfad vorbei am Leuchtturm hinunter zum kleinen Hafen wandern.

Saint-Georges-de-Didonne

Und auf diesem gleichen Weg gelangt man auch wieder nach Royan zum Fähranleger. Bei einem Café au Lait auf der Fähre genieße ich einen letzten Blick zu beiden Ufern der Gironde, bevor ich wieder festen Boden unter den Füßen habe und auch bald wieder im Auto sizte, welches mich bequem nach Lacanau Ocèan bringt.
[nach oben] © Oktober 2007, J. Linge
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